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19.08.2009

HP Deskjet 6122 unter Windows 7 installieren – so geht’s

HP will erst am 22. Oktober 2009 die Treiber für Windows 7 rausbringen. Ich bin aber jetzt schon umgestiegen auf Windows 7 64bit und wollte natürlich nicht solange warten, um meinen Drucker, den HP Deskjet 6122 zu installieren. Zum Glück geht es auch ohne neue Treiber. Vielleicht hilft meine Anleitung auch anderen Druckerbesitzern.

  1. USB-Kabel rausziehen
  2. Der Anleitung auf der HP-Webseite folgen.
    Dabei unter Schritt 2-6 vorher auf “Windows Update” klicken und ein paar Minuten warten. Der vorher in der Liste nicht vorhandene Drucker HP Deskjet 990c wird beim Update hinzugefügt. Diesen Drucker habe ich dann ausgewählt statt meines Druckers, den es in der Liste nicht mehr gibt.
    Unter Schritt 3-1 nicht ‘Properties’ wie angegeben sonder ‘Printer Properties’ auswählen.
  3. Und voilà – alle wichtigen funktionen sind vorhanden, inklusive Full Duplex und dem Drucken im Draft-Modus.

Alternativ kann man auch Treiber für den Drucker 6940 wählen. Der hat den Vorteil, dass er auch nur mit der schwarzen Patrone drucken kann (also Tinte spart), aber den Nachteil, dass er sich keine bevorzugte Standard-Druckereinstellungen unter Windows 7 merken kann.

(Da wir ein MSDN-Abo haben, habe ich eine englischsprachige Windows-Version, daher die Vermischung zwischen deutschen und englischen Begriffen.)


21.03.2009

Software-Vorstellung: Balsamiq Mockups

Mein Problem

Bei unserem neuen Projekt arbeite ich als dass, was Joel Spolsky einen Programm-Manager. Meine Rolle: dafür sorgen, dass Adrian Grigore, der Programmierer bei Lobstersoft in Ruhe programmieren kann.

Daher bin ich dafür zuständig, ein Interface für unsere neue Software zu entwickeln, mit Benutzern zu testen, mit Adrian abzusprechen und schließlich eine Funktionale Spezifikation darüber zu schreiben, so dass es tatsächlich programmiert werden kann.

Für all das braucht man Mockup-Grafiken. Leider sind Computerprogramme zur Erstellung solcher Grafiken meist schlecht:

  • Sie sind oft benutzerunfreundlich und daher zeitraubend.
  • Es ist erlaubt Schriftarten und Farben auszuwählen. Damit verbringt man dann viel Zeit, doch später wird die Auswahl eh über den Haufen geworfen, weil das grundlegende Benutzerinterface geändert wird.
  • Die Mockups, die am Ende entstehen, sind farbig und nutzen eine bestimmte Schriftart. Beim Testen konzentrieren sich die Testpersonen auf verwendete Farben, die Schriftart und weitere Design-Details statt auf das grundlegende Interface. Der Tester sagt dann: “Ich würde eine Sans-Serif-Schriftart bevorzugen und hier sollte der Zeilenabstand etwas größer sein.” statt “Ich verstehe gar nicht, wo ich jetzt klicken muss.”. Doch das letztere interessiert mich viel mehr.

Deswegen habe ich bislang stets mit Zettel und Stift entworfen. Das ging wesentlich schneller, hat aber auch einige Nachteile:

  • man muss immer wieder alles neu zeichnen
  • Handschrift ist nicht immer gut lesbar.

 

Balsamiq Mockups

Zum Glück habe ich jetzt aber ein Programm gefunden, dass die oben genannten Nachteile geschickt umgeht: Balsamiq Mockups.
Die Vorteile:

  • Gute Usability
  • Man kann keine Farben und Schriftarten auswählen und wird gezwungen wirklich nur einen Mockup zu erstellen
  • Das Aussehen des fertigen Mockups ist ordentlich, wirkt aber handgezeichnet. So ist dem Betrachter klar, das es sich hier nur um ein Mockup handelt und nicht um ein fertiges Design des Screen.

Was mich am meisten begeistert, ist die Schnelligkeit, mit der ich Mockups erstellen kann. Dies liegt an der guten Usability es Programms.

Will ich Kartenreiter (Tabs) erstellen, so ziehe ich das Element aus der Leiste mit allen Elementen auf mein Arbeitsfeld – soweit können das andere Programme auch.

  • 1) Doch dann taucht ein Textfeld auf und ich kann die Namen der Tabs eingeben. Einfach so – nur durch Komma getrennt.
  • 2) Und fertig ist das Tab-Sheet.
  • 3) Zwei Klicks und der Kartenreiter “Fußball” ist ausgewählt und hat eine Scrollbar”.

Beim Erstellen einer Dialogbox kann man den Text schnell eingeben, bei einer Scrollbar den Füllstand einfach einstellen.

 

Bonustipp:

Es gibt eine praktische Technik der Interface-Entwicklung namens “Paper Prototyping”. Carolyn Snyder hat darüber ein ausgezeichnetes Buch geschrieben.
Die erstellten Mockups lassen sich für diese Technik gut verwenden.


23.02.2009

Krankenversicherung im Ausland für gesetzlich Versicherte

Wer mehrere Monate ins Ausland will, dem helfen vielleicht die folgenden Erkenntnisse. Diese habe ich gewonnen, als ich für mehrere Monate nach Australien gezogen bin.

1. Anwartschafts-Tarif
Bei der gesetzlichen Krankenkasse daheim kann man in einen Anwartschafts-Tarif wechseln, damit man nach der Rückkehr nach Deutschland wieder sofort versichert ist.

2. Reisekrankenversicherungen
- sollten möglichst keinen Selbstbehalt haben (gerne nehmen schlechte Versicherungsgesellschaften da schon mal 50 Euro pro Krankheitsfall als Selbstbehalt)
- Reisekrankenversicherung sollte auch den Krankentransport vor Ort mit dem Rettungswagen einschließen
- sollten nicht nur den medizinisch notwendigen Rücktransport beinhalten, sondern auch den medizinisch sinnvollen Rücktransport (wichtig)
- falls es Vorerkrankungen gibt, dann muss man abklären, ob die Versicherung zahlt, wenn diese Vorerkrankung sich im Urlaub verschlimmern

3. Victoria GAR1 Tarif der Dr. Walter GmbH
Noch vor der Reise habe ich in Deutschland den Victoria GAR1 Tarif der Dr. Walter GmbH und des Vereins “Deutsche im Ausland” abgeschlossen.
Vorteil: günstig und man kann kündigen, wenn man früher als vorhergesehen zurück kehrt und die Erstattung des zuviel gezahlten Beitrags erfolgte problemlos
Nachteil: enthält nur medizinisch notwendigen Rücktransport, gilt nicht für die USA

4. world-nomads.com
Wie der Zufall so will, führte meine Reise mich natürlich auf dem Rückweg von Australien nach Europa durch die USA. Folgende Auslandskrankenversicherungen können auch noch aus dem Ausland, wenn man schon auf der Reise ist, abgeschlossen werden:
- educare-world.de deutscher Ansprechpartner (gut), 50 Euro Selbstbehalt (schlecht), 2 Wochen Wartefrist bis wirklich der Schutz eintritt (schlecht), nur monatsweise abschließbar (schlecht), medizinisch sinnvolle Krankentransporte (gut)
- world-nomads.com kann verlängert werden, wenn man länger bleibt als vorgesehen (gut), enthält auch andere Versicherung (schlecht oder gut, je nachdem, ob man diese braucht), ist sehr streng bei Vorerkrankungen (schlecht für jeden, der 6 Monate vor Reiseantritt mit einer Krankheit bei einem Arzt war), günstig (gut)

Ich habe mich für den Victoria GAR1 Tarif und world-nomads.com entschieden, war aber weder in Australien, noch in den USA krank, so dass ich zu der tatsächlichen Erstattung im Krankheitsfall nichts sagen kann.


14.10.2008

Video-Tutorials schneller abspielen

Video-Tutorials sind eine prima Methode, um bequem die Bedienung neuer Software zu lernen. Meine Photoshop-Kentnisse konnte ich damit vor schon Jahren innerhalb von ein paar Tagen bequem vervielfachen.

In den meisten Tutorials wird seeeehr langsam und deutlich gesprochen. Falls der Lehrer zu langsam vorgeht und das Tutorial mit Quicktime abspielbar ist, hilft mir immer folgender Trick.

Video mit Quicktime öffnen, dann im Menü auswählen: Fenster > A/V Steuerung einblenden. Nun die Abspielgeschwindigkeit einfach etwas schneller einstellen. Meist kann man so etwa 140% bis 150% gut noch verstehen.

Noch einfacher geht es in anderen Playern, wie etwa beimKMPlayer, bei dem die Abspielgeschwingkeit durch die  praktischen Tastaturkürzel Shift und + und – Tasten auf der Zehnertastatur gesteuert werden. Ich empfehle neben dem KMPlayer selbst auch gleich noch einen augenschonenden Skin mit runterzuladen. 3 Skins, die nicht so ablenkend sind: MinBlack 2007, Quicktime, und IpodBlack.


01.10.2008

Professionell Bloggen mit Wordpress von Tom Alby

Professionell Bloggen mit Wordpress
von Tom Alby
Hanser Fachbuchverlag, 2008
ISBN 3446413545, 9783446413542
350 Seiten

Das Buch “Professionell Bloggen mit Wordpress” von Tom Alby kann ich uneingeschränkt weiter empfehlen. Privat hatte ich schon länger ein kleines Blog, aber da ich nun beruflich einige Blogs erstellen musste, habe ich durch das Buch mein Wissen auf eine etwas solidere Grundlage gestellt. Es wird auf Einrichtung, Anpassung und das Thema Sicherheit detailliert und doch verständlich eingegangen. Ich bin sehr zufrieden und habe mir viele Notizen gemacht.

Eine wichtige Anmerkung: Es geht im Buch nur um technische Details, quasi das Aufsetzen des Blogs. Nicht jedoch darum, wie man blogt. Ein zusätzliches Kapitel über gutes Bloggen wäre interessant, z.B. was sind Linkbaiting-Artikel.

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